Bye bye Bull.

Erleichtert und befreit, aber auch müde und ausgelaugt fühle ich mich, seit ich mit Mr. Market Schluss gemacht habe. Passenderweise hatte mir das Internet am Samstag das perfekte Sinnbild dazu geliefert. Zufall? Bestimmung? Ein Zeichen. Meine Entscheidung ist richtig. Endlich habe ich sie getroffen, und doch tut sich nun ein Loch auf, das ich aktuell zu erschöpft bin, näher zu betrachten. Ich denke, das ist typisch, wenn eine toxische, dysfunktionale Beziehung, die sich oft an der Grenze zur Sucht bewegt hat, zu Ende geht. Ein Absacken auf Null. Ob ich einen Weg finde, mir die Börse als Ort für unaufgeregtes, rationales Agieren mit Blick auf langfristige Kapitalbildung zu bewahren, muss ich nun herausfinden. Ohne Angst und Gier. Ohne Verlust von Kopf, Kragen und Kohle. Sprich ohne den negativen Einfluss von Mr. Market. Ein Dank für die Nutzung des Fotos geht an Mirjam Müller, die den Bullen in Hamburg eingefangen hat. Die Bärin ist nicht zugegen. Denn das bin ja ich.

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