Reading my own book aka ab in den Urlaub. Meer sehen und fühlen, zwischendrin ein bisschen Arbeit am eigenen Ding. Just me, myself and I in einem Shabby-ohne-Chic-Selbstversorgerappartment auf Fuerteventura. Komfort ist mir nicht wichtig, aber: MeTime, Balcony und Meeeeeeeerblick. Ich war schon lange nicht mehr alleine weg und bin gespannt auf diese Re-Experience. Seit Tagen überlege ich, was ich zum Lesen mitnehme. Kurz dachte ich an „Shitbürgertum“ von Ulf Porschardt, weil ich mir zu Aufregern gerne eine eigene Meinung bilde. Aber ne, keine düsteren Wolken über Sonne, Strand und Meer.
Die Bad Vibrations lasse ich zu Hause, alle. Die Börsenkurse insbesondere, Trumps neueste Auswürfe vor allem, das ganze Marktgetöse, das Hoch- und Runtergerede der „Experten“, die Podcasts und die den Kursen nachhechelnden Analysten mit ihren Wandel-Einschätzungen. Die ganze ohrenbetäubende Sinnlosigkeit. Mute the noise. Ich hoffe, das mir das gelingt.
Schließlich hatte ich lektüremäßig eine bessere Idee: Ich lese mein eigenes Buch. Denn das ist mein Blog inzwischen: ein 450.000 Zeichen-Werk, das round about 250 Standardromanseiten füllen würde. Manuskript ist ausgedruckt. Das Verrückte daran ist, dass es tatsächlich spannend sein wird für mich zu lesen, obwohl ich es geschrieben habe. „Dummes Geld“ on tour.
