Wie oft schon wollte ich diesen Blog in die Tonne treten. Und nicht nur diesen Blog. Allem voran meine eigenen Aktiendepots – und damit meine, nach über drei Jahren, nach wie vor unter dem Strich erfolglosen Aktivitäten als Privatanlegerin. In den vergangen drei Wochen nach dem letzten Post hatte ich nicht nur einmal gedacht, dass dies der letzte gewesen wäre.
Und dann kam der Trump Crash. Er heißt noch nicht offiziell so, aber ich denke, an dem Label wird kein Weg vorbeiführen. Dotcom Crash, Corona Crash, Trump Crash.
So beängstigend die aktuelle Situation ist. Ich müsste eigentlich sagen: Endlich ist sie da!! Denn auf genau so eine Gelegenheit warte ich seit Jahren. Der Moment irrationaler Panik, in dem ich in den Markt einsteige.
Und das habe ich getan.
Ich habe investiert.
Die erste Tranche.
Wie in Trance.
Ich hatte kein gutes Gefühl, während ich die Orders ausführte, ich hatte kein schlechtes Gefühl, ich hatte gar kein Gefühl, nur den einen Gedanken: Du hast dir vorgenommen, zu kaufen, beim nächsten Mal, wenn nackte Panik die Märkte in ein Blutbad stürzt. Egal aus welchem Grund es geschieht.
Details berichte ich demnächst.
Aktuell bin ich von mir selbst noch mehr verwirrt, als von der verwirrenden Lage.
Freitag, der 4. April 2025 wird in die Geschichte der Wall Street eingehen.
Wie lange der Trump Crash toben wird, steht aktuell noch in den Sternen.
