„Dax behält 18.000 im Blick – Bitcoin und Gold senden unterschiedliche Signale“, meldet aktuell der stock3-Ticker. Ich finde solche Sätze immer wieder lustig: Indizes und Assets werden im Börsensprech zu Protagonisten erkoren, so als wären sie aktive Player, so als seien sie es, die die Kurse auf und ab bewegen und nicht etwa die Marktteilnehmer.
Der Dax blickt.
Bitcoin und Gold senden.
Und der Markt, das allwissende Superbrain, das über allem thront, kann sich heute zwischen Greed und Extrem Greed nicht entscheiden.
Gestern und vorgestern dominierte das Rot, heute werden die Indizes wieder reichlich begrünt. Der Bitcoin prahlt sogar in dunkelgrün.
Interessant ist, dass es mich diesmal kalt lässt. Es ärgert mich nicht, dass der Dip sofort wieder aufgesogen wurde, anstelle den Beginn einer Korrektur zu markieren. Irgendwann wird sie kommen, die Fear. Es braucht Geduld. Die Chance, bei niedrigen Kursen in größerem Stil einsteigen zu können, ist eine Frage der Zeit. Und beim nächsten Mal werde ich sie nutzen, mit all dem Wissen und der Erfahrung der vergangenen zweieinhalb Jahre. (Hoffentlich!)
Der Markt wird es richten und ich mich nach ihm.
