Stay holidayed.

Während Markus schon seit einer Woche aus dem Urlaub zurück ist und fleißig vom Wahn an der Wall Street berichtet, bin ich noch im Urlaubsmodus. Ich dümpele vor mich hin, mache das, was Spaß macht, anstelle dessen, was eigentlich sein muss.

Klar, ohne Börse geht es nicht. Manchmal ärgere ich mich, dass ich anders wohl nicht mehr kann. Manchmal denke ich, ist doch toll, dass es so ist. Manchmal denke ich gar nix.

Offen gesagt, grusele ich mich vor dem Markt, dem angeblichen Superbrain, das immer recht hat. Denn mit rechten Dingen geht es nicht zu. Es gibt tausend Begründungen, warum es weiter aufwärts geht und dass das alles schon seine Berechtigung hätte, aber in mir schreit alles: Get the fuck out of here.

Was in meinem Fall leider keine gute Wahl, denn es würde heißen Buchverluste zu realisieren. Ohne Buchverluste bin ich gerade einen weiteren EFT losgeworden. 5.000 Euro Einsatz für so ein ESG-Ding, was Ende 2021 super lief und ich mir habe „aufschwätzen“ lassen, in welchem Podcast, der keine Finanzberatung sein will, auch immer.

Mir wurde schon oft schlecht, wenn ich den rot-grünen Zahlentänzen auf meiner Lang und Schwarz-Watchlist zugesehen habe, aber das, was momentan abgeht, kann irgendwann nur wieder in einer blutroten Schlachteplatte enden.

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