Extreme Greed is the New Normal.

Die Märke dümpeln vor sich hin zwischen hellgrün, mittelgrün, hell-rosa-rot. Hier und da geht es mit einem Einzelwert steil bergab oder steil bergauf. Heute ist Coinbase mal wieder voll auf Speed, die Aktie aktuell, 17:30, mit über 12% im Plus.

Geschlachtet wurde hingegen gestern die FMC Corp., ein Düngemittel- und Saatgutspezialist aus den USA, dessen Aktien ich schon besessen habe, sogar mehrmals, ohne großen Erfolg, den ich kontinuierlich beobachte, weil sich das Unternehmen mit Zukunfts-Technologien im Agribusiness beschäftigt, ein Bereich, in dem ich viel Potential sehe. Das aber nur nebenbei. In der Spitze ging es für das Unternehmen nach einer Gewinnkorrektur 16% runter und in diesem Fall kann ich mal umgekehrt froh sein, die Order über 20 Anteile à 96€, die ich vergangene Woche bereits eingetippt hatte, weil mir das als günstiger Einstieg erschien, nicht aufgegeben zu haben. Entgangener Verlust, auch schön, viel zu selten führe ich mir das vor Augen.

Aber zurück zu meinem eigentlichen Gedanken… Die Märkte also schwappen nach oben, schwappen nach unten, mal mehr, mal weniger intensiv – und mein Eindruck ist, dass sie sich von Ausnahmen abgesehen, unter dem Strich seit Wochen auf der Stelle bewegen.

Viel Gezappel um nichts.

Dazu passt, dass der CNN Feer & Greed-Index im Bereich Extrem Greed verharrt, selbst an Tagen, an denen die Börse nennenswert verliert, bleibt die Kompassnadel wie festgetackert bei 78 +/- 1 Punkt. Mir kommt das Irgendwie suspekt vor. Es gab Zeiten, da sank die Nadel bei einem Abgabedruck wie am vergangenen Freitag minütlich ablesbar nach unten. Ist das Ding etwa kaputt? Ist der ganze Markt kaputt? Wenn Extrem Greed das neue Normal ist, unabhängig von dem, was außen herum passiert, ist doch irgendwas abnormal. Oder?!

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