Gelobter Himmelfahrtshandel.

Mittwoch vor dem Feiertag. Der kein börsenfreier Tag sein wird. Warum an den meisten Feiertagen in Deutschland trotzdem gehandelt wird? Damit sich die Germans mit ihren tausend Feiertagen gegenüber der Wall Street nicht benachteiligt fühlen? Damit das Dumme Geld an Feiertagen keine Langeweile schieben muss? Oder nur, weil die Handelsplätzen Kohle machen wollen… Ein paar Fakten dazu, die mir durchaus plausibel erscheinen:
https://www.onvista.de/news/2023/06-07-sinn-und-unsinn-des-feiertagshandels-19-26141845

Bei mir selbst bemerke ich Begeisterung über den florierenden Handel, fast schon Erleichterung darüber, dass die Börse nicht zu hat. What the fuck is wrong with me? Feiertags-FOMO, obwohl ich gar nicht vorhabe, selbst etwas zu kaufen oder verkaufen, es nichts für mich zu tun gibt. Aber zugucken will ich, erleben, was die Wall Street veranstaltet. Ein Tag ohne blinkende rot-grüne Balken scheint inzwischen eine Art Entzugserscheinungen hervorzurufen. Die Wochenenden ohne Kursbewegungen (abgesehen von etwas müdem Samstagmorgen- und Sonntagabendhandel) sind schon langweilig genug. Überspitzt gesagt. Aber ist es wirklich eine Überspitzung?!

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