Dummes Geld auf Abwegen.

„Alles auf Aktien“ ist heute morgen erneut ausgefallen. Stattdessen habe ich auf dem Weg zur Arbeit lieber Musik gehört. Nachmittags habe ich mir dann aber Markus Kochs „Opening Bell“ gegeben. Einmal mehr habe ich da erfahren, dass ich mit meiner wachsenden Börsenabscheu nicht alleine bin. Wie auch?! Markus berichtet, Goldman Sachs sage voraus, dass amerikanische Privatanleger in diesem Jahr aufgrund der wachsenden Frustration etwa 750 Milliarden Dollar an Kapital aus Aktien abziehen werden in Richtung Anleihen und Geldmarktfonds. Seit Jahresauftakt würde bereits beobachtet, dass Kapital verstärkt in diese Sektoren hineinfließe. Wundert mich nicht.

„Die Leute haben keinen Bock mehr. Ich kann es ihnen nicht vorwerfen. Der Markt bleibt frustrierend, vor allem durch die Intransparenz. Wir werden in diesem Jahr noch viele Überraschungen bekommen. Die Bankendestabilisierung ist ein Vorgeschmack darauf gewesen.“

Markus Koch

Was soll’s Ich bin happy heute, habe a) den ganzen Tag einen fuck auf die Börse gegived, b) nachmittags zum Spazierengehen einen Lover getroffen, dem ich in meinen Zwanziger regelrecht verfallen war und nun, erwachsen, zum wiederholten Mal festgestellt habe, dass ich ihm keine Träne nachweine and last but not least c) abends die blöde anhaltende Kälte genutzt, um entspannt vor dem nun hoffentlich nahenden Frühjahr meinen Kühl-/Gefrierschrank aufgetaut. Alles blieb auf dem Balkon schön kühl, vor allem das Bier. Derzeit ist Jever angesagt. Das mag ich sehr. Ich kaufe immer das, was gerade im Angebot ist, wenn ich wieder einen Kasten brauche. 

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