Out but not over.

Na klar, ein neuer Tag der Euphorie am Markt. Momentum-Tech und Glücksritter grüner als grün. Nur das beschissene Varta erneut in Trouble. Ich hätte die Aktien längst für kleines Geld los sein können, dachte aber „ich glaube daran“. Glaube ich noch an irgendwas? Eher nicht. Mir wird alles zunehmend egal. Die Enttäuschung von der Börse sorgt für Abkehr. Ich distanziere mich. Dies aber wiederum verursacht eine innere Leere. Eine Leere, wie ich sie lange nicht erlebt habe. Ich weiß gar nicht, wohin mit mir. Ich weiß nicht, ob allein die womöglich diesmal tatsächlich einschneidende Trennung von der Börse die Leere entstehen lässt. Mit dem Gefühl der Leere als Ausdruck von Depression habe ich Erfahrung. Dennoch bin ich mir nicht sicher, was gerade zu was führt. Ich kann das alles nicht einordnen. Auffällig ist, das die heutigen verpassten Chancen, z.B. Agily +8% oder Tesla +6%, die ich theoretisch „machen“ könnte, mich gar nicht so sehr deprimieren wie in den vergangenen Wochen in diesen Momenten, die ich nicht genutzt habe. Gleichgültigkeit breitet sich aus. Vielleicht sollten sich Menschen mit instabiler Psyche, die von ihren eigenen Ausschlägen bereits überfordert sind, von der Börse generell fernhalten, insbesondere in derart hochvolatilen Zeiten, die kaum eine stabile Psyche verkraften kann…

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