Dummes Geld ist Unisex.

Die Märkte dümpeln vor sich hin. Es gibt allerhand Kommentare. Die einen so, die anderen so. Bullen und Bären zimmern sich ihre Rückschlüsse und Vorhersagen so zusammen, wie es jeder braucht. Gähn. Markus ist momentan irgendwie dauer-bullish, ist sich der Risiken und Chancen bewusst und hält die Füße still. Freitag wird ein wichtiger Tag werden, sagt er, wegen der neuen Arbeitsmarktdaten. Oh ja, die Arbeitsmarktdaten. Bei der letzten Erhebung fielen sie fast dreimal höher als erwartet aus, hat aber den Markt letztendlich nicht gejuckt. Was soll’s. Ich bleibe dabei: Es ist zu spät, um aufzuspringen. Meiner Einschätzung nach geht es im Jahresverlauf wieder runter, wahrscheinlich nicht nur ein Mal… Und ich hoffe, wenn es soweit ist, bin ich gewappnet. Momentan habe ich noch zu viele Ideen. Ich denke, ich muss mich stärker fokussieren und klare Entscheidungen zugunsten Favoriten treffen.

Rezession oder nicht. Das ist neben den Zinsen die große Frage. Bei einer Umfrage der Bank of America im November 2022 schätzten Fondmanager die Wahrscheinlichkeit auf 77%, im Januar 2023 waren es nur noch 25%. Zeigt nicht alleine das, wie krank die derzeitige Lage ist?! Noch dazu die geopolitischen Spannungen. Die USA legen sich ausgerechnet jetzt mit China an. China droht zurück. Die Ukraine bleibt ein Pulverfass. Aber der Dax nähert sich dem All-Time-High. Geht der Trend mal rückwärts, wird immer weiter nachgekauft. Die Bewertungen der Aktien steigt, als wäre der Weg in eine sorgenlose Zukunft mit Gänseblümchen gesäumt. Immerhin sinkt der Feer & Greed Index um weitere zwei Punkte auf 46.

„Vollkommener Wahnsinn. Ein irrer Markt.“

Markus Koch in der Opening Bell

Top-Thema in den Podcasts heute anlässlich des Weltfrauentags: Female Finance. Für mich ein Reizwort. Wieso muss dieser Unterschied gemacht werden? Mir erscheinen die auf Frauen zugeschnittenen Formate sehr betulich und zu sehr auf das Rentenlückenthema fokussiert. Auch hier wird auf einer alten Welt herumgeritten. Sollte nicht alles getan werden, genau diese Unterschiede nicht zu manifestieren? Dass eine Frau eine Frau besser berät halte ich für ein Gerücht. Dieses aufrecht zu erhalten, ist natürlich ein Geschäftsmodell. Bitte aufhören!

Hinterlasse einen Kommentar