Wie üblich werden die Rücksetzer erneut gekauft. Mannomann, hört das denn nie auf. Bin letztendlich doch ich mit all den anderen Bären auf dem falschen. Dampfer. Es ist so unfassbar frustrierend.
Die Heimatzeitung schreibt: „Im aktuellen Umfeld steigender Zinsen dürfte es eine Mammutaufgabe bleiben, die oberen Widerstände im Bereich von 15.600 Punkte aus dem Weg zu räumen. Anleihen werden zur immer größer werdenden Konkurrenz für Aktien. Nach dem jüngsten Zinsanstieg werfen zweijährige Bundesanleihen erstmals seit 15 Jahren wieder mehr als drei Prozent Ertrag ab. Jetzt kommen sicherlich Immer mehr Aktienanleger ins Grübeln, ob sie nicht einen Teil ihrer Aktien in sichere, weniger schwankende Assets umschichten sollen.“
Wenn ich doch bloß Anleihen verstehen würde. Jeder Versuch scheitert und ich traue mich nicht, in dem Bereich aktiv zu werden. Meine Watchlist dagegen ist riesig. Ich habe eine Vorstellung, was ich im nächsten Tief kaufen würde. Es gibt eine umfangreiche Anzahl an Aktien, die ich inzwischen mehr als ein Jahr lang beobachte, dich ich täglich im Blick habe mit allen Höhen und Tiefen der vergangenen 14 Monate. Ich bereue, dass ich nicht zugegriffen habe, als Deere unter 300 Euro zu haben war und auch nicht als LVMH für 560 gab. Momentan erscheint mir Orstead, als Beispiel herausgegriffen, bei um die 90 Euro attraktiv. Oder auch Alphabet. Aber ich habe kein gutes Gefühl, im derzeitigen Umfeld, Aktien zu kaufen. Gestern gab es zwar wieder eine Erholung, aber was passiert in Folge? Die Schwankungen sind allmählich unerträglich und werfen regelmäßig die Frage auf, ob ich es beim derzeitigen Engagement, rund 45.000 Euro, belassen soll. Wäre da nicht die Angst, am Ende doch eine Chance verpasst zu haben.
Na, egal. Schluss für heute noch bevor die Wall Street erwacht. Family long. Wir feiern 95. Geburtstag. Geschenke einpacken, Piccolöchen in die Kühltasche und auf geht’s… Hoch soll sie leben, meine Mutter. Happy Birthday. Fuck you Wall Street.