Schlummermodus. Family long.

Am Wochenende hat meine Heimatzeitung im täglichen „Marktbericht“ den Status zum Ausgang vergangener Woche sehr schön zusammengefasst: Die US-Teuerungsdaten fielen höher als erwartet aus. Damit kochten wieder Inflationssorgen hoch, die zugleich Zinsängste befeuerten. So here we go: Dasselbe Bild wie so oft in 2022. Und nun hängt es endlich nicht mehr schief. Die Märkte haben eine Abwärtsbewegung angetreten. Ich bin sehr gespannt, wie sich die erneute Wende weiterentwickelt. Den ersten Schwung bekam sie letzten Dienstag, der dann aber erstmal aufgehalten wurde. Werden die Bullen aufgeben und akzeptieren, dass die ersten Wochen des Jahres nur eine Bärenmarktrally waren?

Heute kommen Wirtschaftsdaten aus China, der Einkaufsmanager-Index aus den USA für den Februar, EU-Verbraucherpreise und EZB-Protokolle. Einmal mehr wichtige Indikatoren für die Einschätzung des globalen Wirtschaftsverlaufs. Es bleibt und. bleibt und bleibt spannend. Vermutlich wird es das ganze Jahr so gehen. Sagen viele, ja wer wohl: Marktbeobachter. Wer auch immer die sein sollen.

Selbst nehme ich mir für diese Woche vor, mich rauszuhalten, weniger Zeit in die Börse zu investieren und mich aufs Private zu konzentrieren. „Family long“ schrieb neulich jemand in den Chat von Markus Koch nachdem der erklärt hatte, dass seine Closing Bell wegen einer Familienangelegenheit am Abend leider ausfallen muss. Familienangelegenheiten. Genau die werden bei mir in dieser Woche auch im Vordergrund stehen. Im Mittelpunkt der 95. Geburtstag meiner Mutter am morgigen Tag und der damit verbundene Besuch von Sohn(B). Darüber hinaus müssen zwei Privatangelegenheiten endlich in den Fokus: eine neue Matratze und eine neue Brille.

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