Der dritte Montag im Februar ist in den USA ein Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten. Benannt wurde er nach George Washington und ist heute auch als President’s Birthday bekannt. Die Wall Street ist an diesem Tag dicht. Die Geschäfte sind dagegen offen. Wikipedia sagt, im Handel wäre der Tag für Rabattangebote bekannt und ähnlich beliebt wie der Winterschlussverkauf. Tja, da wird das amerikanisch Klischee bestens bedient: Konsum über alles, erst recht an einem Feiertag. Der Präsident also auf dem Grabbeltisch. Und wie es an der Börse üblich ist, schläft ohne die Wall Street der restliche Markt beinahe ein. Den Tag können sich Anleger entsprechend sparen, vor allem, wenn es darum geht, zu erahnen, wohin die Reise im restlichen Februar gehen könnte. Nach unten, glaube ich, trotz Zweifeln, und bleibe dabei, obwohl in der derzeitigen Phase nach wie vor noch die Bullen die Oberhand behalten…
„Der Markt will nach oben. Die Marktteilnehmer sind positiv gestimmt. Sie sagen, alle negativen Parameter seien im Markt eingepreist. Man kann eigentlich nur positiv überrascht werden, sagen viele. Das ist ja meistens der Punkt, an dem doch irgendwas passiert. Aber man merkt, dass der Druck von unten nach oben stärker ist. Man sieht auch, wie jede Schwäche zum Kaufen benutzt wird.“
Dirk Hess, Citigroup