Der Markt gibt nicht auf.

Übers Wochenende habe ich wieder gemerkt, wie gut es sich anfühlt, aktuell nur mit rund 50.000 Euro investiert zu sein. Insbesondere der Verkauf von Coinbase mit nur 60 Euro Verlust bei geretteten 1.950 war ein echter Coup meiner bisherigen Handelsaktivitäten. Ich war zur genau richtigen Zeit da, die Order auszuführen, an einem Tagespeak, was selten gelingt. Seither ist die Aktie wieder massiv gefallen, weil sich über dem Kryptohandel neue Regulierungsvorhaben zusammenbrauen.

DigitalOcean hingegen steigt heute wieder. Ich behalte die Company weiter im Auge, schließe nicht aus, die Aktie nochmal zu kaufen. Cloudflare legt über 5% zu. Tesla dümpelt nach furiosem Start am Vormittag mit 5% plus in einer Seitwärtsbewegung um die 180 Euro. Das sehe ich gerne. In Summe ist heute wieder ein grüner Tag, obwohl morgen die US-Inflationsdaten anstehen, von denen man nicht weiß, ob sie dem Markt tatsächlich schmecken werden. Der aber scheint nach dem kurzen Durchhänger Ende letzter Woche wieder im Scheißegal-es-wird-schon-gut-Modus zu laufen. Die meisten Experten scheinen skeptischer als der geheimnisvolle Organismus namens „Der Markt“, das unergründliche Superbrain, das immer nur im Rückblick verstanden werden kann.

„Es gibt eine Diskrepanz zwischen dem, was die Federal Reserve sagt und dem, was der Markt erwartet. Er geht davon aus, dass wir das Inflation Peak gesehen haben und Zinserhöhungen moderat ausfallen. (…) Wir glauben, dass der Markt einer Fehleinschätzung unterliegt.“

Kemal Bagci, BNP Paribas

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