Neue Woche, neues… Whatever.

„Einen schönen guten Morgen von einer sehr verwirrten Wall Street. Von der Rezession, zur weichen Wirtschaftslandung zum Wirtschaftsboom – und das alles innerhalb einer Woche. Das ist schon, tja… Spannende Zeiten muss man sagen.“

Markus Koch, Opening Bell

So eröffnet Markus Koch die neue Woche. Den Arbeitsmarktbericht vom  Freitag bezeichnet er al „schockierend fest“ und erklärt weiter, dass derart robuste Wirtschaftsdaten eine Rezession in den USA zunehmend unwahrscheinlich machen, einhergehend mit der Wahrscheinlichkeit, dass die FED die Zinsen weiter anheben wird. Warum der Markt nicht eingebrochen ist, dazu äußert er sich leider nicht. Womöglich ist auch er momentan ratlos.

Was ich mir für die anstehende Börsenwoche fest vornehme: mich nicht zu ärgern, wenn Tesla weiter nach oben wandert. Ich habe bei 181,70 verkauft, mit rund 460 Euro Gewinn, intraday fast der Peak. Und das, nachdem ich wochenlang zuvor größte Befürchtungen hatte, die Aktie würde sich diesmal nicht so bald erholen und ich würde auf den 2.000 Euro Verlust erstmal sitzen. Gute Gründe, froh zu sein, wenn nicht gleich dankbar, sie mit Gewinn aus dem Depot bekommen zu haben. Diese Rally muss doch bald ihr Ende finden. Warum es nach dem Freitag munter bergauf geht, verstehe ich nicht. Und nicht nur ich.

„Wir gehen von sinkenden Kursen aus und sehen das aktuell als Bärenmarktrally, und dass die Gewinnerwartungen der Unternehmen nach unten korrigiert werden müssen. Denn was sollte den Markt weiter nach oben treibe?! Die KGVs in den USA sind noch viel zu hoch. Die Zinsen werden sich kurzzeitig nicht ändern. Dazu kommt der äußerst stabile Arbeitsmarkt.“

Nicolai Tietze von Morgan Stanley bei ntv 

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