Die tägliche Angst vor der Wall Street.


Am Vormittag ist alles schön. Die Kurse erholen sich weiter. Die große Frage ist jedoch: Wie wird die Wall Street reagieren? Ich habe inzwischen richtiggehend Angst vor den Ausschlägen, die durch den Handelsstart in den USA ausgelöst werden. Und an diesem Tag, dem ersten Börsentag in Amerika 2023, ist sie mal wieder berechtigt. Schon vorbörslich geht es insgesamt runter. Um Punkt 15:30 fällt dann Tesla steil, innerhalb kürzester Zeit 10% ins Minus. Unter 100 Euro. Meine anderen Tech-Babys werden nach der Erholung vom Vortag erneut runter geprügelt, nicht so krass wie Tesla, aber doch zum Heulen. Obwohl ich das dauernd erlebe, löst es immer wieder aufs Neue eine Art Brechreiz aus. An Tagen wie diesen habe ich mich im vergangenen Jahr oftmals richtiggehend krank gefühlt, nicht nur mental, sondern körperlich mit Übelkeit, Magenschmerzen, dem Gefühl, mich übergeben zu müssen. So schlimm ist es heute nicht. Ich schaue mir an, was ich ohnehin erwartet hatte.
Die Wall Street kotzt auf alles, was für Wachstum steht. Außer auf HelloFresh, die gehen 10% hoch. Ich kapier‘ das alles nicht. Ich glaube, niemand kapiert noch irgendwas. Obwohl ständig begründet und erklärt wird. Die Börse ist völlig verrückt, manisch-depressiv, schizophren, furchteinflößend. Ich hasse sie.

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